Dienstag, 30. Juni 2009

Digital vintage

Okay, "vintage" ist nicht fair. Meine Minolta Dimage A1 war zu ihrer Zeit eine Bridge-Kamera auf hohem Niveau; das müsste jetzt so sechs oder sieben Jahre her sein. Sie tut's noch, und ab und zu fotografiere ich noch ganz gerne damit. Und deshalb kommt das heutige Tomatenstatusfoto aus jener Knipse:Als ich so durch den Garten stolperte fiel mir auf, dass es ganz schön schade ist, dass meine Birnen ziemlich ungenießbar sind - genug da wären nämlich:Das ist so miserabel nicht, was die olle Minolta da so raustut an Bildern. Da musste ich gleich mal Vergleichbares mit der A1 und der Nikon ablichten - oben die Minolta, unten die D2Hs:Die unterschiedlichen Bildgrößen kommen daher, dass die Minolta im 4:3-Format arbeitet, die Nikon macht 2:3. Hmm... Sooo viel schlechter ist das nicht, was da aus der Bridge kommt. Die Profi-Nikon mit dem viel gepriesenen Micro Nikkor 1/2,8D macht zwar die eindeutig bessere Farbwiedergabe (ich hab nicht dran gedreht, ährlich), aber in Sachen Schärfe sind die Unterschiede klein. Die Nikon wirkt vielleicht ein bisschen klarer, aber die Minolta macht eine sehr feine, fast "analoge" Schärfe - deshalb habe ich sie gerade im Nahbereich immer sehr geschätzt. Ich muss das mal öfter wieder rauskramen, das Ding.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Birnen, die man nicht essen kann geben erfahrungsgemäß einen köstlichen Saft bzw. Most.

Probier's mal aus!

Viele Grüße

Flo

hb hat gesagt…

Hi Flo,
jo, könnte man versuchen. Ich habe nur gerade keine Ahnung, wie man Birnen auspresst - ich forsche mal.

LG: Holger

Anonym hat gesagt…

Bei uns hier (Oberbayern) gibt es Keltereien, die pressen einem das eigene Obst, lohnt sich aber erst ab 100kg. Ansonsten gibt es auch Leute, die haben eine Mostpresse und manchmal kennt man welche...

Aber für's erste tut es entweder einer von diesen Zentrifugen-Entsaftern, die meisten von denen raspeln das Obst vorher. Oder wenn alle Stricke reissen: Birnen reiben und auf ein Geschirrtuch, das über einen Eimer gespannt ist, legen, austropfen lassen und dann das Zeug fest auswringen.

Die letzten beiden Methoden sind nicht unbeding effektiv, zum probieren tun sie's aber.

Viel Spaß

Flo

Anonym hat gesagt…

nochmal ich: Was mir noch eingefallen ist, manchmal haben Fleichwölfe einen Vorsatz zum entsaften, das klappt eigentlich ganz gut.