Samstag, 18. Januar 2014

Schwimmübungen

Der Gemüsedaumen juckt. Wie man auch in der Hauptstadt schon festgestellt hat, treibt's den gemeinen Gartenbetreiber angesichts positiv zweistelliger Temperaturen zu blindwütigem Aktionismus. Da die Aussaat von Tomate & Co. noch nicht sinnvoll ist, muss man sich um Zeugs kümmern, das erfahrungsgemäß nicht so schnell wächst und außerdem ansonsten immer zu spät im Jahr anfängt zu tragen: Chilis und Paprikas sind das Gebot der Stunde.Wissbegierig Informationen aus diesem sehr hübschen Chili-Blog aufsaugend (danke nochmal Andreas für den prima Seitentipp) dürfen sich jetzt drei Chili- und eine Paprikasorte einen Tag lang in Kamillentee auf kommende Großtaten vorbereiten.

Kommentare:

Herr Ackerbau hat gesagt…

Und wieder habe ich keine Ahnung: Der Kamillentee desinfiziert (oder beruhigt)? Nur bei Chili oder auch bei Tomaten?

hb hat gesagt…

Hi Andreas,
bei Tomaten scheint mir das nicht sinnvoll (möge mir der erfahrene Tomatenzüchter widersprechen). Tomatensamen keimen - zumindest bei mir - unproblematischer und da halte ich solcherlei Nachhilfe nicht für erforderlich.

Thomas von Ledebur hat gesagt…

Dann wünsche ich doch mal viel Erfolg und gute Keimung :)

Der Kamillentee soll leicht keimtötend wirken. Wichtiger ist aber, die Samen einfach zu wässern. Dadurch wird die Samenhülle weicher, das Saatgut keimt besser und schneller. Besonders bei hartnäckigen Wildsorten sehr hilfreich.