Tiefschlag

Dunkle Wolken über Holgis kleinem Gartenparadies. Sehr dunkle.

In unmittelbarer Nähe der Grenze zu Ex-Nachbar Dieters Grundstück steht des Nachbars Fahnenmast. Das ist in exakt jenem Garten, der rund zehn Jahre meiner war und den ich im Zuge des Hausverkaufes seitens der Betreibergesellschaft abtreten musste – an den Käufer der anderen Haushälfte. Jener ist der Hauptgrund dafür, dass ich seinerzeit dort weggezogen bin – Stammleser dieser Seite werden sich vielleicht erinnern.

An besagtem Fahnenmast baumelt seit rund zwei Wochen nun – nein, nicht mehr schwarz-rot-gold oder S04 – sondern eine Reichskriegsflagge. Nun will ich nicht ausschließen, dass es dafür einen ganz harmlosen und gut nachvollziehbaren Grund gibt. Ich habe mich echt bemüht, einen solchen zu finden – leider ohne Erfolg. Von daher muss ich davon ausgehen, dass der Grundstücksbesitzer mit diesem Symbol eine Aussage bezüglich seiner Gesinnung treffen möchte, von der ich mich, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren, aufs Deutlichste distanzieren möchte.

Jetzt hängt das Ding aber da und ich glaube auch nicht, dass sich das so schnell ändert. Und leider ist die Flagge auch nicht verboten (guckst du hier), so dass es hier nicht viele Interventionsmöglichkeiten gibt.

Bislang bin ich in meinem täglichen Umfeld von rechten Umtrieben weitgehend verschont geblieben, die mir bekannten Personen, die sich irgendwann zu rechtem Gedankengut bekannt haben, konnte ich kurz und schmerzlos aus meiner Erlebnissphäre tilgen. Ich fürchte, das wird hier nicht so einfach und ich bin nach wie vor echt geschockt, was hier passiert.

Von daher bitte ich um Verständnis dafür, das Tomaten und Chilis im Moment ein wenig zu kurz kommen.

Discounter-Ware

Und zwar von der Abteilung Süd. Die eigentlich ziemlich großartigen Snack-Paprikas. Ich hab neulich mal beim Essen ein paar Samen übriggelassen, in die Erde gesteckt und oh Wunder – da wächst was :-). Ist gerade ins neue Zuhause auf der Terasse umgezogen. Nachtfrost und son Quatsch können wir jetzt allerdings nicht mehr gebrauchen.

Titel… immer muss ich mir n Titel überlegen… ich weiß keinen

Langsam wir der Platz für Tomaten knapp. Und weil ich diverse davon in gute Hände abzugeben gedenke, habe ich mich mal mit ein paar Holzresten in die Werkstatt begeben und ein paar Quick-and-dirty-Töpfe gebaut. Die werden nicht ewig halten, aber das sollen sie ja auch nicht.

Im Garten war ich auch noch. Das Gemüse wächst, wir vermelden die ersten Früchte an den Chilis (Apache natürlich, wie immer), auch der Salat sieht ganz gut aus. Läuft soweit.

Alle Jahre wieder

Da war das mit diesem eher wenig spektakulären Baum, der Eine oder andere erinnert sich vielleicht, vgl. 24.03. diesen Jahres. Jetzt isser auf seine unnachahmliche Weise explodiert:

Das Foto wird der Pracht nicht so ganz gerecht, es ist wieder mal aus dem fahrenden Auto entstanden. Aber you get the idea.

@Ruhrort

Eigentlich sollten jetzt gerade größere Mengen Basilikum in die frisch renovierten Kübel auf meiner Dachterasse einziehen, aber das lass ich lieber: Das Wetter droht mit Absturz und einer Menge Regen. Wir wollen uns aber nicht beschweren, über Ostern war’s ja doch ziemlich nett.

Tomatös

Der Black-Cherry-Urwald gedeiht prächtig. Die ersten 24 davon durften die Säuglingsstation verlassen und in ihr eigenes, neues Kinderzimmer umziehen.

Vom Tage

Langsam. Gaaanz langsam glaube ich, dass der Frühling da ist. 24-25 Grad, damit kann man arbeiten. Und so war’s denn heute an der Zeit, der ersten Lage Gemüse mal die große weite Welt (sprich: Bottrop) zu zeigen und die ersten Erfahrungen mit Wind und Sonne ohne schützendes Fenster machen zu lassen.

Das sind sechs Carolina Reaper und sechs braune Habaneros. Denen geht’s bislang ausgezeichnet, mal sehen, wie sie sich draußen so machen.

Das ist der Basilikum-Urwald nach der Extraktion von 20 Pflanzen oder so. Hat ihm nicht so gefallen. Gerüchten zur Folge hat Baslikum Vereinzeln und Umtopfen eh nicht so gerne. Daumen drücken.

Das ist das Vier-Meter-Bohnengestell aus dem vorletzten Jahr, dieses Mal darf’s auch mal wieder ran. Allerdings nicht mit Bohnen, sondern wir lassen Gurken klettern.

Noch nix von der neuen Blumenwiese respektive der neuen Grasnarbe im vorderen Bereich zu sehen, aber Wasser muss schon ordentlich drauf dieser Tage.

Wir haben auch – eigentlich wider besseren Wissens – ein paar Zucchini-Samen in die Erde gesteckt, die gehen immer. Erfahrungsgemäß in einem Maße, dass man dem Ergebnis nicht Herr wird. Paar Sonnenblümkes noch und schon waren fast 20 Euro für Samentüten verballert. Sollte man vielleicht auch nicht am Ostersamstag Nachmittag im Baumarkt kaufen…

Zu guter Letzt: Der Autor quasi live beim Erstellen dieses Beitrags. Schöne Ostern wünsche ich noch.