Hafenfest und so

An diesem Wochenende steigt das alljährliche Ruhrorter Hafenfest. Schade, dass das Wetter nicht so richtig mitspielen will – aber irgendwas iss ja immer.

In dem Zusammenhang wird’s am morgigen Sonntag auch wieder den berühmten Ruhrorter Hinterhoftrödel geben – ein Flohmarkt, der nur auf den zum Teil wirklich schönen Hinterhöfen des alten Ruhrorts abgehalten wird. 38 Höfe sind’s in diesem Jahr, wenn ich mich nicht verzählt habe. Unserer ist auch dabei und man hat sich schon gegen das zu erwartende maue Wetter gerüstet:

Ein Foto aus dieser Perspektive (Fenster meines Arbeitszimmers in der ersten Etage) hat’s hier glaube ich noch nie gegeben – ist ja auch mal was :-). Das da am unteren Bildrand ist übrigens meine mittlerweile ziemlich ausgeuferte und eher kompliziert abgestützte Tomatenpopulation.

Dieter sacht…

… dasse morgen dran iss, die Blumenwiese. Und ich glaube, er hat Recht damit. Im Wesentlichen ist alles Relevante abgeblüht, dann kann man mal die Sense (oder besser: den Freischneider) bemühen.

Und weil’s in letzter Zeit ein bisschen zu kurz gekommen ist, noch ein paar sonntägliche Impressionen aussm Garten. Mit Gemüse. Und Pluhm. Und Kram.

Zum Thema des letzten Bildes gibt’s übrigens immer noch exakt NULL Reaktionen von irgendeiner Seite. Genau so wenig wie zum Auslöser des Ganzen, den ich, wie der aufmerksame Betrachter sicherlich bemerkt hat, auf dem ersten Bild dieser Strecke weitgehend unkenntlich gemacht habe.

Zeichen

Sieht nach Wetteränderung aus. Was sich ja irgendwie mit der aktuellen Vorhersage deckt, die auf absehbare Zeit Regen verspricht.

Wollen wir’s hoffen 🙄.

Verschärft

Während sich die Tomatensaison – zumindest daheim in Ruhrort – so langsam ihrem Zenit nähert, geht’s bei den Gewächsen mit Capsaicin erst so langsam los. Das da oben ist – wenn mich nicht alles täuscht – eine Gorria, deren Früchte sich der Erntereife nähern. Ziemlich groß, die Dinger in diesem Jahr.

Das sind die Chilis, die überdacht auf der Dachterasse stehen. Die fühlen sich in diesem Jahr geradezu auffällig pudelwohl.

Die waffenscheinpflichtige Carolina Reaper, eigentlich ein Kandidat für so sonnenreiche Standorte wie möglich, macht sich hier im Halbschatten ganz hervorragend.

Auch die verblasst allerdings ein bisschen gegen die wirklich traumhaft gewachsene Neon Yellow. Das ist ne gelbe Habanero, die in diesem Jahr zum ersten Mal bei uns zum Zuge kommt. Und ja, auch die hängt voll mit Früchten, auch wenn man’s hier gerade noch nicht so gut sieht.

Urwald

Das ist so ne Sache mit den Tomaten zuhause vor der Tür. Wachstum ist auf alle Fälle gegeben, vor allem in der Senkrechten. Und zwar so sehr, dass ich mit dem Verlängern der Stützkonstruktion nicht mehr hinterherkomme – die strukturelle Integrität der gesamten Angelegenheit ist durchaus gefährdet. Außerdem fordern die Hitze und die Trockenheit der letzten Zeit dann doch ihren Tribut – viele Zweige der Pflanzen vertrocknen einfach, so mittendrin. Hier sieht’s gerade nicht so dramatisch aus, weil ich unmittelbar vor dem Foto aufgeräumt habe.

Die Ernte ist trotzdem okay und ich habe im Moment genau das, was ich am Tomaten züchten so liebe: Tür aufmachen und Frühstück pflücken – das ist schwer zu schlagen.