Tiefschlag

Dunkle Wolken über Holgis kleinem Gartenparadies. Sehr dunkle.

In unmittelbarer Nähe der Grenze zu Ex-Nachbar Dieters Grundstück steht des Nachbars Fahnenmast. Das ist in exakt jenem Garten, der rund zehn Jahre meiner war und den ich im Zuge des Hausverkaufes seitens der Betreibergesellschaft abtreten musste – an den Käufer der anderen Haushälfte. Jener ist der Hauptgrund dafür, dass ich seinerzeit dort weggezogen bin – Stammleser dieser Seite werden sich vielleicht erinnern.

An besagtem Fahnenmast baumelt seit rund zwei Wochen nun – nein, nicht mehr schwarz-rot-gold oder S04 – sondern eine Reichskriegsflagge. Nun will ich nicht ausschließen, dass es dafür einen ganz harmlosen und gut nachvollziehbaren Grund gibt. Ich habe mich echt bemüht, einen solchen zu finden – leider ohne Erfolg. Von daher muss ich davon ausgehen, dass der Grundstücksbesitzer mit diesem Symbol eine Aussage bezüglich seiner Gesinnung treffen möchte, von der ich mich, um es mal ganz vorsichtig zu formulieren, aufs Deutlichste distanzieren möchte.

Jetzt hängt das Ding aber da und ich glaube auch nicht, dass sich das so schnell ändert. Und leider ist die Flagge auch nicht verboten (guckst du hier), so dass es hier nicht viele Interventionsmöglichkeiten gibt.

Bislang bin ich in meinem täglichen Umfeld von rechten Umtrieben weitgehend verschont geblieben, die mir bekannten Personen, die sich irgendwann zu rechtem Gedankengut bekannt haben, konnte ich kurz und schmerzlos aus meiner Erlebnissphäre tilgen. Ich fürchte, das wird hier nicht so einfach und ich bin nach wie vor echt geschockt, was hier passiert.

Von daher bitte ich um Verständnis dafür, das Tomaten und Chilis im Moment ein wenig zu kurz kommen.

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