@Ruhrort

Eigentlich sollten jetzt gerade größere Mengen Basilikum in die frisch renovierten Kübel auf meiner Dachterasse einziehen, aber das lass ich lieber: Das Wetter droht mit Absturz und einer Menge Regen. Wir wollen uns aber nicht beschweren, über Ostern war’s ja doch ziemlich nett.

Tomatös

Der Black-Cherry-Urwald gedeiht prächtig. Die ersten 24 davon durften die Säuglingsstation verlassen und in ihr eigenes, neues Kinderzimmer umziehen.

Vom Tage

Langsam. Gaaanz langsam glaube ich, dass der Frühling da ist. 24-25 Grad, damit kann man arbeiten. Und so war’s denn heute an der Zeit, der ersten Lage Gemüse mal die große weite Welt (sprich: Bottrop) zu zeigen und die ersten Erfahrungen mit Wind und Sonne ohne schützendes Fenster machen zu lassen.

Das sind sechs Carolina Reaper und sechs braune Habaneros. Denen geht’s bislang ausgezeichnet, mal sehen, wie sie sich draußen so machen.

Das ist der Basilikum-Urwald nach der Extraktion von 20 Pflanzen oder so. Hat ihm nicht so gefallen. Gerüchten zur Folge hat Baslikum Vereinzeln und Umtopfen eh nicht so gerne. Daumen drücken.

Das ist das Vier-Meter-Bohnengestell aus dem vorletzten Jahr, dieses Mal darf’s auch mal wieder ran. Allerdings nicht mit Bohnen, sondern wir lassen Gurken klettern.

Noch nix von der neuen Blumenwiese respektive der neuen Grasnarbe im vorderen Bereich zu sehen, aber Wasser muss schon ordentlich drauf dieser Tage.

Wir haben auch – eigentlich wider besseren Wissens – ein paar Zucchini-Samen in die Erde gesteckt, die gehen immer. Erfahrungsgemäß in einem Maße, dass man dem Ergebnis nicht Herr wird. Paar Sonnenblümkes noch und schon waren fast 20 Euro für Samentüten verballert. Sollte man vielleicht auch nicht am Ostersamstag Nachmittag im Baumarkt kaufen…

Zu guter Letzt: Der Autor quasi live beim Erstellen dieses Beitrags. Schöne Ostern wünsche ich noch.

Kaum biste mal nen Tag nicht da

Da macht er einfach Ernst, der Dieter, leiht sich ne dicke Bodenfräse und gräbt einfach mal den größten Teil seiner Wiese um. Weil: Rasen ist doof, wir wollen Blumenwiese für die Bienen. Richtig so.

Ansonsten isses gerade ein wenig zäh in Sachen Gartentätigkeit, weil’s einfach zu kalt ist – die Temperaturen fallen nachts bis auf den Gefrierpunkt und dann taugt das mit den Blümkes und so einfach noch nicht.

Meine Mama

Hab ich Mama vor vierzehn Tagen eine Schale Black-Cherry-Nachzügler zum drum Kümmern gegeben. Für den Fall, dass alle anderen Tomatenexperimente fehlschlagen.

Und Mama ist die Aufgabe natürlich mit dem nötigen Ernst angegangen und räumt die Kleinen von einer Fensterbank zur anderen, dreht sie zum Licht und gräbt die Erde um (mit einer Stricknadel 😃). Das Resultat ist umwerfend: Ich habe noch nie Tomatenpflänzchen gesehen, die nach zwei Wochen so weit und so kräftig und gesund waren.

Mama halt.

Postkartöses

Mal nicht Bottroper Vorstadtgarten, sondern Duisburg-Ruhrort. Ordentlich aufgebrezelte Smartphone-Fotos von Europas größtem Binnenhafen, wo ich ja seit ein paar Jahren mittendrin wohne.

Polypropylen

War vorhin beim Schweden-Discounter und habe überlebt. Samstags vormittags, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Danach Werkstatt, Ablauflöcher in die 15 Kunststoffboxen operieren. In diesem Falle mal Schlitze, das fand ich einfacher und weniger splittergefährdend als Löcher bohren. Eine schnell zusammengedengelte Vorrichtung für die Tischkreissäge besorgte so etwas wie allseits gleiche Ergebnisse. Sicherlich etwas drüber, aber man gönnt sich ja sonst nix.

Das Resultat gefällt mir bis jetzt ziemlich gut, alles passt perfekt.

Dieter holt gerade Erde, danach können wir mal über die Bepflanzung nachdenken.

[[Update]] Dreck drin iss auch.