Entwässerung, zum Zweiten

Mich dünkt, die Idee mit der Entleerung des Wassercontainers war keine so schlechte. Als ich heute in den Garten ging, fand ich auf der Wasseroberfläche der Regentonne das hier:Was, wie Sie sich denken können, kein Ergebnis eines lustiges Chemie-Experimentes ist, sondern Eis.
Also flugs wieder das Zwei-Meter-Rohr an den Wasserhahn des Behälters geklemmt und gepumpt, bis der Nachbarschaft nasse Füße drohen. Stand der Dinge per jetzt:Gut die Hälfte des Wassers bin ich also los; nicht schlecht, aber so langsam schwächeln die beiden Akkus etwas, aus denen die Pumpe ihren Saft bezieht. Das wundert nicht, denn das Ding genehmigt sich so 250 Watt elektrischer Leistung, und die Akkus werden nur von einem schmächtigen 6 Watt-Solarpanel nachgeladen, das bei dem grauen Mistwetter verständlicherweise Mühe hat, die Akkus in erträglicher Zeit wieder voll zu kriegen.

Hochwasser

Ich muss da gerade mal so knapp 1000 Liter Wasser loswerden, und das ist gar nicht so einfach, wie ich mir das gedacht hatte. Warum? Das ist der Inhalt meiner Regentonne. Also nicht der des Fasses rechts im Bild, es geht viel mehr um den Kubikmeter-Container links. Das Wasser muss raus, denn ich möchte nicht ausprobieren, ob das Ding einen zünftigen Frost übersteht. Die Tauchpumpe im Inneren täte das sicherlich nicht. Da sich das dicke Absperrventil unten an dem Tank ums Verrecken nicht öffnen lassen will, muss das Wasser also per Pumpe aus dem Behälter raus. Also fix ein HT-Rohr an den Ablauf gefrickelt – ich will ja nicht das Holzregal unter Wasser setzen, und so gibt’s ein bisschen Abstand.
Leider wachsen sich bereits rund 150 abgepumpte Liter zu einer ausgewachsenen Überschwemmung aus (auf dem Bild sind wir noch weit davon entfernt), so dass das wohl eine mehrstufige Aktion wird.
Mist. Könnte ja auch mal irgendwas auf Anhieb funktionieren…

Brrr…

Da ahnze nix Böses, und schon kommt Mutter Natur dir komisch: Irgend jemand hat weißes Zeug auf meinem Rasen ausgekippt und verteilt. Und es scheint sogar liegen zu bleiben – eigentlich hatte ich ja gehofft, von Winter- gedöns noch ein Weilchen verschont zu bleiben. Nehmen wir’s halt als Anlass, hier endlich mal wieder irgendwas zu schreiben, ansonsten ist in Sachen Garten derzeit einsichtigerweise nicht so viel los. Gut, eins noch: Passend zu den sinkenden Temperaturen ein zumindest für mich beruhigendes Bild von meinem Holzregal:

Holz

Zentralheizung? Das ist bekanntermaßen was für Weicheier. Bei uns in der Gegend heizt man in vielen Fällen mit Holz – ich auch. Mein Jahresvorrat kommt Freitag, ich freue mich schon auf lange Arme und Rückenschmerzen. Einstweilen ist die die Nachbarschaft dran mit Schwitzen:

Gras

Zu den Dingen, die auch in diesen Tagen noch richtig Gas geben, gehören alle möglichen Sorten von Ziergräsern. Dieses Zeug hier steht bei meinem „übernächsten“ Nachbarn Franz.

Invasion

Wenn die Wikipedia mich nicht dramatisch anlügt, dann habe ich einen Gast im Garten, den ich noch nie wahr genommen habe – oder der noch nie da war: Hopfen. Jede Menge davon.
Er hat ein paar Tannen reichlich zugehängt, die ihm zugebilligten sieben Meter Höhe hat das Zeugs ohne Weiteres.
Und nun? Bier brauen…? Beruhigungstee daraus kochen…?